Allergische Reaktion: Vier Allergietypen im Detail

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Allergische Reaktionen sind eine weit verbreitete gesundheitliche Herausforderung, die auftritt, wenn das Immunsystem des Körpers übermäßig auf bestimmte Substanzen reagiert, die normalerweise harmlos sind. Diese Substanzen, bekannt als Allergene, können von Pollen und Tierhaaren bis hin zu Lebensmitteln und Medikamenten reichen. Allergische Reaktionen können von milden Beschwerden wie Niesen und Hautausschlägen bis hin zu lebensbedrohlichen Zuständen wie anaphylaktischem Schock reichen. Ein fundiertes Verständnis der Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten allergischer Reaktionen ist entscheidend, um sie zu erkennen, zu behandeln und ihnen vorzubeugen.

Allergietypen und ihre Merkmale im Überblick

Allergische Reaktionen gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen weltweit und können eine Vielzahl von Symptomen und Schweregraden aufweisen. Es gibt vier Haupttypen von Allergien, die jeweils unterschiedliche Auslöser und Reaktionen im Immunsystem verursachen. Ein Verständnis dieser verschiedenen Allergietypen ist entscheidend, um die zugrunde liegenden Mechanismen zu verstehen, die den Körper zu einer übermäßigen Reaktion auf harmlose Substanzen führen lassen. Wir untersuchen die vier Allergietypen und ihre charakteristischen Merkmale, um ein umfassendes Verständnis für allergische Reaktionen zu vermitteln.

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Bezeichnung (Typ) Art bzw. Ablauf der Reaktion Dauer vom Kontakt zum Auftreten Erscheinungsform (Beispiele)
Typ I, Soforttyp, Frühtyp Vermittlung durch IgE-Antikörper; Freisetzung von Botenstoffen (v. a. Histamin) Wenige Sekunden bis Minuten (evtl. 2. Reaktion nach 4 – 6 Stunden) Allergischer Schnupfen, Tränende/ juckende Augen, allergisches Asthma, Nesselsucht (Urtikaria), Insektengiftallergie, anaphylaktischer Schock
Typ II, zytotoxischer Typ Bildung von Komplexen aus Antigenen und Antikörpern; Zerstörung körpereigener Zellen 6 – 12 Stunden Transfusionsreaktionen, manche Arzneimittel-Reaktionen u. Autoimmunerkrankungen
Typ III, Immunkomplextyp Bildung von Antigen-Antikörper-Komplexen; Freisetzung Gewebe schädigender Substanzen 6 – 12 Stunden Allergische Gefäßentzündung (Vaskulitis), Serumkrankheit, exogen-allergische Alveolitis (z.B. Farmerlunge)
Typ IV, Spättyp, verzögerter Typ Vermittlung durch Zellen (T-Lymphozyten) 12 – 72 Stunden Allergisches Kontaktekzem, Arzneimittel-Reaktionen, Abstoßungsreaktionen von Transplantaten

Allergische Reaktion Typ 1

Allergietyp 1 ist die häufigste Form allergischer Reaktionen und tritt in etwa 90 Prozent der Fälle auf.

Diese Art von Allergie, auch als Soforttyp bezeichnet, zeichnet sich dadurch aus, dass Symptome bereits innerhalb weniger Sekunden bis Minuten nach Kontakt mit dem Auslöser auftreten.

Typische Auslöser sind beispielsweise Pollen, Insektengifte, Hausstaubmilben und Tierhaare.

In seltenen Fällen kann es zu einer verzögerten Soforttypreaktion kommen, die etwa vier bis sechs Stunden nach dem Kontakt auftritt.

Diese Art von Allergie, auch als Soforttyp bezeichnet, zeichnet sich dadurch aus, dass Symptome bereits innerhalb weniger Sekunden bis Minuten nach Kontakt mit dem Auslöser auftreten. (Foto: AdobeStock - 423827995 Budimir Jevtic)

Diese Art von Allergie, auch als Soforttyp bezeichnet, zeichnet sich dadurch aus, dass Symptome bereits innerhalb weniger Sekunden bis Minuten nach Kontakt mit dem Auslöser auftreten. (Foto: AdobeStock – 423827995 Budimir Jevtic)

Eine allergische Reaktion des Typs 1 verläuft in mehreren Phasen.

Phase 1: Sensibilisierung

Beim Erstkontakt mit einem Allergen entwickelt der Körper spezifische IgE-Antikörper, die sich an Mastzellen anlagern. Diese Antikörper bilden eine Art Gedächtnis für das Allergen.

Phase 2: Reaktion

Bei erneutem Kontakt mit dem Allergen verbindet es sich mit den IgE-Antikörpern an den Mastzellen, was zur Freisetzung von Entzündungsmediatoren wie Histamin führt.

Phase 3: Entzündungsreaktion

Die freigesetzten Entzündungsmediatoren verursachen typische Allergiesymptome wie Juckreiz, Hautausschlag und Atembeschwerden.

Phase 4: Symptome

Die allergische Reaktion kann lokale Symptome wie Hautrötungen oder systemische Symptome wie Atemnot und Schwellungen verursachen.

Allergische Reaktionen vom Typ 1 treten sofort nach dem Kontakt mit dem Auslöser auf, während beim Typ 2 zwischen sechs und zwölf Stunden bis zum Auftreten einer Reaktion vergehen können.

In der Fachsprache wird diese Typ-2-Reaktion als zytotoxischer Typ bezeichnet.

Es gibt zwei Formen dieser allergischen Reaktion

Die zytotoxische Typ-2-Reaktion bezieht sich auf eine bestimmte Form der allergischen Reaktion vom Typ 2, bei der das Immunsystem körpereigene Zellen oder Gewebe angreift.

Es gibt in der Tat zwei Formen dieser Reaktion:

  1. Antikörperabhängige zytotoxische Reaktion (ADCC):

    Bei dieser Form binden Antikörper (normalerweise IgG oder IgM) an Oberflächenantigene von körpereigenen Zellen oder Geweben. Natürliche Killerzellen erkennen diese markierten Zellen und binden an die Fc-Region der Antikörper. Anschließend zerstören sie die Zielzellen durch die Freisetzung von Zytotoxinen oder durch direkten Zellkontakt.

  2. Komplementabhängige zytotoxische Reaktion (CDC):

    Hier binden Antikörper ebenfalls an Antigene auf körpereigenen Zellen oder Geweben. Das Komplementsystem wird aktiviert und führt zur Bildung von Membranangriffskomplexen (MACs), die die Zielzellen direkt lytisch zerstören.

Beide Formen der zytotoxischen Reaktion vom Typ 2 führen zur Zerstörung von körpereigenen Zellen oder Geweben und können zu Autoimmunerkrankungen führen, wenn sie fehlgeleitet oder überaktiviert sind.

Das Verständnis dieser Mechanismen ist wichtig für die Entwicklung von Therapien zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen und anderen Erkrankungen, die durch eine übermäßige zytotoxische Reaktion vom Typ 2 vermittelt werden.

Eine allergische Reaktion vom Typ 2 ist eine immunvermittelte Reaktion, die durch die Bildung von Antikörpern der Klasse IgG oder IgM gegen körpereigene Zellen oder Gewebe ausgelöst wird. Im Gegensatz zu anderen allergischen Reaktionen, bei denen das Immunsystem auf Fremdantigene reagiert, zielt eine Reaktion vom Typ 2 auf körpereigenes Gewebe ab. Dies kann zu Autoimmunerkrankungen führen, bei denen das Immunsystem irrtümlich gesunde Zellen oder Gewebe angreift.

Beispiele für Krankheiten, die durch eine allergische Reaktion vom Typ 2 vermittelt werden, sind:

  • Autoimmunhämolytische Anämie:

    Das Immunsystem greift die körpereigenen roten Blutkörperchen an, was zu deren vorzeitigem Abbau führt und eine Anämie verursacht.

  • Rheumatoide Arthritis:

    Hier greift das Immunsystem die Gelenke an, was zu Entzündungen, Schmerzen und Gelenkschäden führt.

  • Myasthenia gravis:

    Das Immunsystem attackiert die Nerven-Muskel-Verbindungen, was zu Muskelschwäche und -ermüdung führt.

  • Hashimoto-Thyreoiditis:

    Eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Schilddrüse angreift, was zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen kann.

Video: Hashimoto-Krankheit | maintower

Diese Beispiele zeigen, wie eine allergische Reaktion vom Typ 2 zu verschiedenen Autoimmunerkrankungen führen kann, indem das Immunsystem gesunde körpereigene Zellen oder Gewebe angreift.

Die Behandlung solcher Erkrankungen zielt oft darauf ab, die Immunantwort zu modulieren und die Entzündung zu reduzieren.

Allergische Reaktion vom Typ 3

Bei einer allergischen Reaktion vom Typ 3 bildet der Körper Antikörper gegen lösliche Antigene. Wenn diese Antikörper sich an die Antigene binden, entstehen sogenannte Immunkomplexe. Diese Art von Allergie wird auch als Immunkomplex-Typ bezeichnet.

Allergien vom Typ 3 können je nach auslösendem Antigen in zwei Haupttypen unterteilt werden: den Arthus-Typ und den Serumkrankheits-Typ. Der Arthus-Typ kann beispielsweise durch Medikamente oder mikrobielle Bestandteile ausgelöst werden, während der Serumkrankheits-Typ durch Fremdproteine, Impfseren, Insektengifte oder auch durch Medikamente verursacht werden kann.

Die genauen Ursachen für Allergien vom Typ 3 sind noch nicht vollständig geklärt, aber es gibt verschiedene Faktoren, die dabei eine Rolle spielen können.

Diese Faktoren spielen für Typ 3 eine Rolle

Genetische Veranlagung

Eine nachgewiesene Ursache für die Entstehung von Allergien im Allgemeinen ist die genetische Veranlagung. Dies gilt auch für Allergien vom Typ 3. Kinder, deren Eltern bereits an einer Allergie leiden, haben selbst ein erhöhtes Risiko, eine Allergie zu entwickeln. Wenn beide Elternteile Allergiker sind, steigt das Risiko weiter an. Es ist jedoch kein einzelnes Gen dafür verantwortlich.

Wohnort

Es mag absurd klingen, aber tatsächlich wurde besonders in Industrieländern ein deutlicher Anstieg von allergischen Erkrankungen festgestellt. Dies könnte auf eine übermäßige Hygiene und die zunehmende Umweltverschmutzung zurückzuführen sein, die in Industrienationen deutlich ausgeprägter ist als in Entwicklungsländern.

Lebensweise

Ein Mangel an Kontakt mit Fremdstoffen in der frühen Kindheit kann ebenfalls im späteren Leben eine Immunkomplex-Allergie auslösen. Das Immunsystem hat in jungen Jahren zu wenig Kontakt mit Fremdstoffen, was die Wahrscheinlichkeit für Überempfindlichkeitsreaktionen erhöhen kann.

Bei einer Allergie vom Typ 3 können äußerlich sichtbare Symptome bis zu mehreren Stunden nach dem Kontakt mit dem Allergen auftreten.

Dabei werden im Körper des Betroffenen verschiedene Prozesse in Gang gesetzt:

  • Phase 1: Bildung der Immunkomplexe

    Zu Beginn bilden sich Immunkomplexe aus Antikörpern und Antigenen. Diese können entweder zellgebunden oder frei im Blut zirkulieren.

    Ähnlich wie bei einer Allergie vom Typ 2 aktivieren diese Immunkomplexe das Komplementsystem.

  • Phase 2: Aktivierung der Leukozyten

    Als Reaktion darauf werden körpereigene Leukozyten dazu angeregt, die Immunkomplexe zu phagozytieren (aufzunehmen) und zytotoxische Enzyme freizusetzen.

  • Phase 3: Arthus-Reaktion oder Serumkrankheit

    In der anschließenden Arthus-Reaktion, einer Form der Überempfindlichkeitsreaktion, kann es entweder zu einer allergischen Gefäßentzündung oder bei bereits vorhandenem systemischem Lupus zu einer Nierenentzündung kommen.

    Es kann auch zu einer lokalen Arthus-Reaktion kommen, die sich durch Rötung, Schwellung und gegebenenfalls Geschwüre, Blutungen und Nekrosen (Absterben von Gewebe) auszeichnet.

    Zusätzliche Symptome können auftreten, einschließlich einer Serumkrankheit, die etwa vier bis zehn Tage nach der Verabreichung eines fremden Immunserums auftritt.

    Diese Reaktion ist eine Überempfindlichkeitsreaktion auf das Immunserum und kann Entzündungen, Ödeme (Wassereinlagerungen) und Nesselsucht an der Injektionsstelle verursachen.

Typische Symptome einer Typ-3-Allergie können:

  • Rötungen der Haut
  • Schwellungen
  • Ödeme (Wassereinlagerungen)
  • Erhöhte Körpertemperatur und Fieber
  • Schwellung der Lymphknoten

Allergische Reaktion vom Typ 4

Allergische Reaktionen vom Typ 4 sind die zweithäufigsten nach Typ 1. Im Vergleich zu anderen Allergietypen tritt die Reaktion bei diesem Typ recht spät auf, weshalb Mediziner auch von einem Spättyp sprechen. Im Volksmund wird dieser Allergietyp auch als Kontaktallergie oder Kontaktdermatitis bezeichnet, obwohl dieser Begriff auf die Haut beschränkt ist und Allergien vom Typ 4 sich auch anders manifestieren können.

Es gibt verschiedene Varianten der Typ-4-Allergie, die sich je nach Verlauf der Reaktion unterscheiden. Allen Varianten ist jedoch gemeinsam:

  • Erstkontakt: Beim ersten Kontakt mit dem Allergen kommt es zu einer Sensibilisierung, bei der allergenspezifische T-Lymphozyten gebildet werden. Diese T-Lymphozyten werden dann als Gedächtniszellen in Milz und Lymphknoten gespeichert.
  • Zweitkontakt: Bei erneutem Kontakt mit dem Allergen werden die in Milz und Lymphknoten gespeicherten Gedächtniszellen aktiviert und vermehren sich. Dies führt zur Bildung eines lymphozytären Infiltrats. Zusätzlich geben die T-Lymphozyten den Botenstoff Zytokin ab, der unspezifische Entzündungszellen anlockt und eine Entzündung verursacht. Es kann etwa 48 bis 72 Stunden dauern, bis die Reaktion vollständig einsetzt.

Mediziner unterscheiden drei Untertypen des Allergietyps 4, je nach Verlauf der Reaktion

  • Typ 4a 1:

    Bei diesem Typ aktiviert das Allergen sogenannte TH1-Zellen. Die folgende Immunreaktion richtet sich gegen lösliche Antigene im Körper und aktiviert Fresszellen, auch Makrophagen genannt.

    Typische Hautveränderungen sind charakteristisch für diese Reaktion. Ein bekanntes Beispiel ist die Nickel-Kontaktdermatitis, bei der Menschen auf Modeschmuck allergisch reagieren können.

  • Typ 4a 2:

    Beim Typ 4a 2 werden nicht TH1-Zellen, sondern TH2-Zellen aktiviert, gefolgt von eosinophilen Granulozyten.

    Diese Granulozyten sind normale Bestandteile des Immunsystems, können aber bei allergischen Reaktionen beispielsweise das Lungengewebe angreifen und Asthma auslösen. Ein weiteres häufiges Symptom dieses Typs ist Neurodermitis.

  • Typ 4b:

    Im Gegensatz zu den anderen Untergruppen richtet sich die Reaktion bei Typ 4b nicht gegen lösliche, sondern gegen zellgebundene Antigene. Dies führt zur Zerstörung der betroffenen Zellen. Erkrankungen, die mit dieser Art von Allergie verbunden sind, sind unter anderem das Stevens-Johnson-Syndrom und chronisches Asthma. Klassische Auslöser sind beispielsweise Antibiotika oder Schmerzmittel wie Ibuprofen.

Zu den typischen Symptomen einer allergischen Reaktion vom Typ 4 gehören unter anderem:

  • Hautrötungen
  • Schwellung
  • Blasen auf der Haut
  • Schuppige Haut
  • Luftnot
  • Fieber

Was geschieht bei einer Allergie in meinem Körper?

Bei einer allergischen Reaktion verlaufen grundsätzlich ähnliche Prozesse wie bei einer normalen Immunabwehr: Das Immunsystem erkennt einen Eindringling als Bedrohung und mobilisiert verschiedene Abwehrmechanismen, um ihn zu bekämpfen. Während dieser Abwehrkämpfe, wie etwa bei einer Grippe oder Erkältung, erfüllt diese Reaktion eine wichtige Funktion. Allerdings wird eine allergische Reaktion problematisch, weil der Körper harmlose Substanzen wie Pollen oder Nahrungsbestandteile als gefährlich einstuft und daraufhin seine Abwehrkräfte mobilisiert. Was unterscheidet Allergiker von Nicht-Allergikern? Und warum liegt das Immunsystem falsch?

Wenn Allergene wie Pollen auf die Haut oder Schleimhaut gelangen, lösen sich kleine Eiweißverbindungen, sogenannte Peptide, ab.

Diese Peptide dringen durch die Hautbarriere und binden an IgE-Antikörper, die zuvor mit Mastzellen verbunden waren. Mastzellen sind an Stellen angesiedelt, die häufig mit Allergenen in Kontakt kommen, wie der Haut, den Atemwegen oder dem Darm. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei allergischen Reaktionen.

Mastzellen speichern unter anderem den Botenstoff Histamin, der bei entzündlichen Prozessen eine wichtige Rolle spielt. Wenn ein Allergen mit den angehefteten IgE-Antikörpern reagiert, gibt die Mastzelle sofort das gespeicherte Histamin und andere Entzündungsbotenstoffe frei.

Die freigesetzten Entzündungsstoffe führen dazu, dass die Haut anschwillt, Sekret produziert wird, Juckreiz auftritt, Quaddeln entstehen oder die Atemwege sich verengen.

Bei einer allergischen Reaktion verlaufen grundsätzlich ähnliche Prozesse wie bei einer normalen Immunabwehr: Das Immunsystem erkennt einen Eindringling als Bedrohung und mobilisiert verschiedene Abwehrmechanismen, um ihn zu bekämpfen. (Foto: AdobeStock - 550724633 Pixel-Shot)

Bei einer allergischen Reaktion verlaufen grundsätzlich ähnliche Prozesse wie bei einer normalen Immunabwehr: Das Immunsystem erkennt einen Eindringling als Bedrohung und mobilisiert verschiedene Abwehrmechanismen, um ihn zu bekämpfen. (Foto: AdobeStock – 550724633 Pixel-Shot)

Fazit

Zusammenfassend lassen sich die allergischen Reaktionen in vier Haupttypen unterteilen, die jeweils unterschiedliche Mechanismen und Auswirkungen im Körper haben. Der Typ 1, auch als Soforttyp bekannt, wird durch IgE-Antikörper vermittelt und führt zu einer schnellen Freisetzung von Botenstoffen wie Histamin. Dieser Typ ist verantwortlich für allergische Symptome wie Schnupfen, Augenjucken, Asthma und Hautausschläge. Beim Typ 2, dem zytotoxischen Typ, bilden sich Antikörper-Antigen-Komplexe, die zur Zerstörung körpereigener Zellen führen, was Transfusionsreaktionen und Autoimmunerkrankungen auslösen kann. Der Typ 3, auch Immunkomplextyp genannt, ist gekennzeichnet durch die Bildung von Antigen-Antikörper-Komplexen, die Gewebe schädigen und zu Entzündungsreaktionen führen. Dies kann zu Erkrankungen wie Vaskulitis oder Serumkrankheit führen. Schließlich führt der Typ 4, auch als Spättyp bekannt, zu einer verzögerten Reaktion, die durch T-Lymphozyten vermittelt wird und beispielsweise zu allergischem Kontaktekzem oder Arzneimittelreaktionen führen kann. Die Unterscheidung dieser Typen ist entscheidend für die Diagnose und Behandlung von allergischen Erkrankungen.

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