Trockene Nasenschleimhaut? Das sind die Ursachen und diese Tipps helfen

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Mit dem September steht in den USA der jährliche World Sinus Health Awareness Month an. Eine ähnliche Kampagnenarbeit für Nasengesundheit gibt es im deutschsprachigen Raum bislang leider nicht. Gleichwohl sind am Übergang zur Winterzeit Tipps gefragt. Schnupfen ist dabei nur eine von mehreren möglichen Beschwerden. Auch eine trockene Nasenschleimhaut kann unangenehm sein. Aber was sind die typischen Ursachen dafür?

Ursachen einordnen und richtig reagieren

Wer die Gründe für trockene Schleimhäute verstehen will, muss einen Blick auf die normale Funktion der Nase werfen. Generell sind die Schleimhaut, der Nasenschleim und die feinen Härchen in der Nase ein eingespieltes Team. Beim Einatmen durch die Nase filtern und schützen sie den Organismus vor Krankheitserregern und Schmutz. Eine wichtige Voraussetzung für diesen Mechanismus ist ein feiner Schleim mit konstanter Flüssigkeit, eine Schicht, die schützt und ungestört ablaufen kann. Unter bestimmten Bedingungen kann diese Schicht jedoch zäher werden, sodass sie nicht mehr unbemerkt abfließen und sich erneuern kann. Die Folge: eine trockene Nase.

Häufige Ursachen für trockene Nasenschleimhaut:

  • Einflüsse von Allergien im Sommer
  • trockene Heizungsluft im Winter
  • Einatmen von Rauch oder Feinstaub
  • Vorphase einer kommenden Erkältung
  • Verwendung von Medikamenten oder Nasenspray

Was tun für mehr Feuchtigkeit? Hausmittel gegen trockene Schleimhäute

Für eine gezielte Behandlung ist zunächst entscheidend, die individuelle Ursache zu kennen. Bei starken Erkältungen oder einer einsetzenden Grippe empfiehlt sich der Gang zum Arzt und eine Behandlung mit den empfohlenen Medikamenten. Allerdings muss nicht sofort eine Erkrankung vorliegen. In vielen Fällen kommt die trockene Nasenschleimhaut durch Umstände im Alltag und eine Umstellung des Klimas mit den Jahreszeiten zustande. Hausmittel gegen trockene Nasenschleimhaut kombiniert mit einer sanften Nasenpflege können dann helfen. Wer sie kennt und im Alltag regelmäßig anwendet, kann schnell wieder frei und angenehm atmen.

Gute Hausmittel zum Regenerieren der Nasenschleimhaut sind zum einen spezielle Nasenöle. Sie feuchten die Schleimhaut langfristig an und wirken schonend. Präparate aus Sesamöl werden dafür besonders gerne eingesetzt. Kombiniert mit angenehm fruchtigen Bestandteilen wie Orangenölanteilen wirken sie zusätzlich erfrischend. Zum anderen helfen Nasensprays auf Wasserbasis mit Kamille, Sprays auf Salzwasserbasis oder Nasenduschen. Sie führen der trockenen Nasenschleimhaut Feuchtigkeit zu. Speziell bei Trockenheit im vorderen Nasenbereich helfen Nasensalben.

Raumklima und Luftqualität mit diesen Maßnahmen verbessern

Das Raumklima sollte man bei trockenen Nasenschleimhäuten im Blick haben. Das gilt gerade bevor der Winter kommt. In vielen Wohnungen und Büros werden die Heizungen aufgedreht. Die Zimmerluft verliert an Luftfeuchtigkeit. Diese trockene Luft fühlt sich nach einem nasskalten Tag auf der Haut zwar angenehm warm an – der Nasenschleimhaut setzt sie jedoch empfindlich zu.

Erhöhen lässt sich die Luftfeuchtigkeit durch regelmäßiges Stoßlüften. Luftbefeuchter und Wasserverdunster schaffen Abhilfe. Wer in seinem Zimmer reichlich luftreinigende Zimmerpflanzen hält, diese gut pflegt und regelmäßig gießt, sorgt nebenbei für eine gute Luftfeuchtigkeit. Ein grüner Daumen zahlt sich also nicht nur im September aus, sondern das ganze Jahr über.

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