Hefepilzinfektionen: Definition, Symptome und wie sie behandelt werden

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Hefepilzinfektionen: Definition, Symptome und wie sie behandelt werden

Candidose, auch als Hefepilzinfektionen bekannt, zählen zu den häufigsten Hauterkrankungen des Menschen. Diese Infektionen werden durch Hefepilze der Gattung Candida verursacht und können verschiedene Bereiche des Körpers betreffen, einschließlich der Haut, der Schleimhäute und der inneren Organe. Zu den häufigsten Manifestationen von Candidose gehören Mundsoor (eine Infektion der Mundschleimhaut), Windeldermatitis bei Säuglingen, Vaginalpilzinfektionen sowie Hautinfektionen in Faltenbereichen wie Leisten, Achseln und unter den Brüsten.
Obwohl Candidose unangenehm sein kann, ist sie in der Regel gut zu behandeln, insbesondere wenn sie frühzeitig erkannt wird. Die Behandlung erfolgt oft mit Antimykotika in Form von Cremes, Salben oder oralen Medikamenten, je nach Schweregrad und Standort der Infektion. Darüber hinaus können Maßnahmen zur Vorbeugung von Rezidiven, wie die Vermeidung von feuchten Umgebungen, die Aufrechterhaltung einer guten persönlichen Hygiene und das Vermeiden von übermäßigem Gebrauch von Antibiotika, hilfreich sein.
Candidose zwar weit verbreitet, aber dank moderner medizinischer Behandlungsmöglichkeiten in der Regel gut behandelbar. Es ist wichtig, die Symptome zu erkennen, rechtzeitig einen Arzt aufzusuchen und die empfohlenen Behandlungsmaßnahmen konsequent umzusetzen, um Beschwerden zu lindern und mögliche Komplikationen zu vermeiden.
Definition: Was sind Hefepilzinfektionen?So zeigen sich HefepilzinfektionenSo wird die Candidose behandelt

Definition: Was sind Hefepilzinfektionen?

Wenn es auf der Haut juckt, brennt und nässt, besteht meist eine sogenannte Candidose. Dies ist eine Hefepilzinfektion, die im Gesicht ebenso auftreten kann wie am gesamten Körper oder auch im Intimbereich. Ursächlich für die Infektion sind Hefepilze, die normalerweise immer auf der Haut des Menschen leben. „Candida“ verursacht in geringer Zahl jedoch keine Probleme.

Schwierig wird es erst, wenn es zu einer übermäßigen Besiedlung der Haut kommt, was durch ein geschwächtes Immunsystem, die Anwendung von Antibiotika, eine Krebserkrankung, Diabetes mellitus oder durch das Tragen von Kleidung aus Kunstfasern und die damit verbundene Feuchtigkeit auf der Haut möglich ist. Auch Babys, die nicht häufig genug gewickelt werden, können solche Hefepilzinfektionen bekommen. Gern leben die Pilze in Hautfalten und überall dort, wo es dunkel und feucht ist: im Mund, in der Leistengegend, in Hautfalten oder im Intimbereich.

So zeigen sich Hefepilzinfektionen
Wer schon einmal eine Hefepilzinfektion hatte, kennt die typischen Anzeichen und weiß, dass eine umgehende Behandlung nötig ist.
Nur damit lassen sich die teils unangenehmen Symptome verringern und schließlich eindämmen.
Zu den typischen Erscheinungsformen der Infektion mit Hefepilzen zählen weiße Flecken im Mund (bei einer Soor-Infektion), leuchtend rote, teils offene Ausschläge und Risse in der Haut.
Letztere kommen besonderes häufig in den Mundwinkeln vor.
Bei einer Infektion des Intimbereichs ist ein käsiger, weißer Ausfluss vorhanden, außerdem zeigen sich weiße Flecken im Bereich der Schamlippen und Scheide.

Video: Candidose – Ursachen, Symptome und Behandlung dermanostic Hautlexikon

So wird die Candidose behandelt

Die Hefepilzinfektion ist schon lange bekannt, daher sind die Therapiemöglichkeiten gut erprobt. Maßgeblich ist aber die Stelle, an der die Infektion aufgetreten ist. Bei einer Erkrankung der Haut verordnet der Arzt eine antimykotische Salbe, einen Puder oder andere Produkte, die direkt auf die Haut aufgetragen werden müssen. Möglich ist dabei auch eine Lotion, die frisch angerührt wurde und exakt auf die Erkrankung zugeschnitten ist. Wichtig ist zudem, dass die Haut an der Stelle stets trocken gehalten wird.

Besonders bei betroffenen Babys muss die Windel häufig gewechselt werden, außerdem ist das Strampeln ohne Windel sehr empfehlenswert. Bei schweren Infektionen wird der Arzt ein Medikament zur Einnahme verschreiben, sodass die Wirkung von innen verstärkt wird. Die Wirkstoffe erreichen die betroffenen Stellen dann durch eine Verteilung über die Blutbahn.

Eine Hefepilzinfektion im Bereich der Scheide wird ebenfalls mit einer antimykotischen Salbe behandelt, wobei die Anwendung innerlich und äußerlich nötig ist. Teilweise ist die Einnahme von Medikamenten nötig, häufig werden auch entsprechende Zäpfchen zur Behandlung angewendet. Für die Behandlung eines Soors werden für Kinder geeignete Salben, die die Pilze reduzieren und die Haut zum Abheilen bringen, verordnet.

Zusätzlich kann die Anwendung eines flüssigen Antimykotikums nötig sein, dies ist allerdings davon abhängig, an welcher Stelle und wie stark die Erkrankung aufgetreten ist. Auch bei Erwachsenen, die unter einem Soor leiden, kann ein flüssiges Mittel zum Gurgeln angebracht sein.

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